Vikingfisk

10.05.10 | 12:01 | Chris Mess

Voll auf die 11

Bier, Blues und Beuteltiger!

Gruppenkuscheln im 11erHui. War. Das. Ein. Spass! Damit kann die Bühne des 11ers so richtig schön angeben, wenn sich die Rampen Frankfurts zum Kreppelkaffee treffen und aus ihrem wilden Leben erzählen.

Zuerst Iso Herquist og Fiskecore med Hr. Dr. Geo Køhler og Prof. G. Mainman und ihrem Skiffel-Funk.
Dann die Papas aus "Darmstadt im Maindelta" (dem New Orleans Hessens) mit bodenständigem Blues.
Und dann alle zusammen!

Da wurde zünftig gezupft, knallhart geklöppelt, superb gesungen, himmlisch geharpt, eifrig geeimert, herzhaft gehupt, großartig gegröhl, liebevoll gelärmt und – selbstverfreilich – besonnen gebechert!

Aber der Reihe nach: Als die Fiskies im Zielgebiet "Maybachstraße" landeten, wurden sie dort von einer Horde Bierpunks erwartet, was doch etwas irritierend erschien. War aber halb so schlimm, denn in der Kapp gastierten an diesem Abend Die Kassierer, also keine Gefahr für die Øl-Vorräte im 11er.

Prof. Dr. G. MainmanIso war schon am Start und sorgte mit Herrn Doktor Køhler und Prof. G. (Bass-)Mainman dafür, dass der Sound stimmte.
Letzterer heute mit Fiske-Tarnkappe und sonnengelber Brille, weil eine rosarote Ausführung bei den Bubenz manchmal einfach nicht ausreichen, um sie zu ertragen.

Und während die Herren Musiker alles klar machten, pegelten die Bubenz sich amtlich ein, schäkerten mit der Schankfrau und plauderten über "dansk superliga fodbold" im Allgemeinen und den Tabellenplatz des FC Ristingen in Speziellen.

Da das aber nicht wirklich ein abendfüllendes Thema darstellt, kam die Sprache natürlich auch auf den kommenden Abend und die Vorfreude, die Papas endlich mal wieder zu treffen und mit ihnen abzujazzen. Und auf das aufkeimende Lampenfieber.

"Garnichdrübernachdenken" ist da immer die beste Strategie der Fiskies und bevor sie sich versahen kam auch schon Iso und erinnerte daran, dass hier auch noch ein Konzert stattfinden sollte und wenigsten einmal in Mikro gebrüllt werden muss, damit der Tonmensch wenigstens in etwas darauf vorbereitet ist, was ihn so erwartet. Muss ja!

Also kurze Stell- und Brüllprobe und dann ab auf die Backstagetreppe zum Feinmachen für die Show. Mittlerweile hatten auch einige mutige Gäste den Weg in den Konzertraum des Elfers gefunden. Und die Papas waren auch schon da.

Es musste ja noch geknobelt werden, wer zuerst auf die Bühne durfte, denn die Ansage "Ihr seid die Headliner, Papas!" wurd nicht so stehengelassen. Schließlich fürchteten auch die gestandenen Herren, dass das Pilsbier zu diesem Zeitpunkte schon seinen Tribut gefordet haben könnte und dann die Spielgenauigkeit Schaden nehmen würde.

Iso in Action!Den Münzwurf endschied Bjorne souverän für die Bubenz, also durften sie zuerst auf die Bühne klettern. Und das Publikum mit ihrer Anwesenheit konfrontieren.

Dabei tat sich besonders Kalle mit seinem frisch aus dem Fachhandel bezogenen Megaphon hervor. Au Backe!
Denn Megaphon kommt von Mega und Phon – also "Sehr viel" und "Mächtig laut", wie jeder Grieche bestätigen kann!

Am Eingang wurde nicht umsonst darauf hingewiesen, dass bei diesem Konzert vieleicht Ohrenstöpsel oder ein anderweitiger Gehörschutz angebracht sei.

Um es vorwegzunehmen: Es haben alle überlebt.

Und die gute Ute hat davon natürlich vorzügliche Bilder gemacht, auf denen der Krach gottseidank weder zu sehen noch zu hören ist. Aber man kann ihn sich ganz gut vorstellen.

Danach kamen dann die Papas und beruhigten das Publikum mit ihrem "Finest Acoustic Blues and Skiffle". Die Fiskies bewegten sich und ihren Popo begeistert und anmutig dazu.
Wobei "anmutig" sicherlich ein weites Feld darstellt – jeder halt wie er kann und will!

Zum großen Finale enterten die Fiskies selbstverfreilich nochmal die Bühne und es endete in einem furiosen Feuerwerk des Funk-Blues-Rocks. Oder so. Auch Iso wurde von den Jungs genötigt, sein Feierabendbier stehen zu lassen und nochmal mitzufunken. Irgendwo gibt es davon sogar ein Video!

Nachdem der Spuk vorbei war, versuchten sich die Bubenz noch zünftig beim Karaoke, verzogen sich dann aber ganz schnell nach Alt-Sachsenhausen.

Doch das ist eine andere Geschichte, die hier nicht erzählt werden soll...

19.04.10 | 19:32 | Chris Mess

Dansk Dreamboyz!

"Oben ohne" zum Geburtstag

Dansk Dreamboyz in Action!Holla die Ølfee! Mein lieber Herr Gesangsverein!! Was sagt der Papst nur dazu?!?

Dass bei Wiegenfesten dem Geburtstagskind ein Ständchen gebracht wird: geschenkt!

Dass bei manchen Feiern leichtbekleidete Mitglieder des anderen Geschlechts dem Jubilar einen vortanzen: kalter Kaffee!

Beides zusammen mit einer gehörigen Prise Anarchie&Pilsbier: Dansk Dreamboyz!

Zu Ehren unserer allerliebsten "Radio-Scheffin der Herzen" Katja und ihrem Geburtstag ließen es sich die Fiskies nicht nehmen, ein paar Lieder zum Besten zu geben. Oben ohne!
Unterstützt natürlich vom einzigartigen Iso Herquist, dem – unschwer zu erkennen – bei den zielgenau verhauenen Tönen der Jungs der ein oder andere Zehennagel splitterte.

Fassungsloses GeburtstagskindLeider war Jesper nicht mit von der Partie, denn (die Damen wissen es) sein Bauch geht eher in Richtung "Waschbrett".
Verlangt war aber "Waschbär", immerhin reden wir hier vom sekundären Geschlechtsmerkmal eines guten Wikingers!

Geburtstagskind und Gäste waren erheitert fassungslos, sowas sieht man mit hoher Wahrscheinlichkeit nur einmal im Leben – und das ist auch gut so!

Trotz oder wegen der mitternächtlichen Einlage blieb die Stimmung großartig und es wurde noch bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert.
Da hatten sich die Fiskies allerdings schon wieder bekleidet.


Da dieses Blog dem Jugendschutz verplichtet ist, sieht man auf dem Bild natürlich nichts von den unverhüllten Bäuchen der Bubenz.
Und ein herzliches "Dankeschön" für die Bilder geht an Katjas Bruder Bernd.

07.03.10 | 12:28 | Chris Mess

Ein Wochenende im März

...manche Sachen müssen einfach raus!

Die Fiskies gehen abYo, yo, yo! Fiskecore in da Three-Kings-Cellar, getting down 'Superbrugsen-Style'!

Wer das nicht live und in Farbe erlebt hat, ist selber schuld. Und hat eine Geschichte weniger, die an kuscheligen Abenden am Kamin den Enkeln erzählt werden kann. Da kann man nix machen.

Der Dreikönigskeller war viel zu voll (einigermaßen vertrauenswürdige Quellen sprechen von über 70 Leuten), die Fiskies gerade voll genug und die Bühne voll mit Musikern die im Lexikon unter Begriffen wie "tight" und "Rhythmusgott" zu finden sind.

Gerrit am BassIso war in Spitzenverfassung, ausgeprochen gut aufgelegt und hatte das Publikum eigentlich schon nach den ersten zwei Nummer willenlos in der Westentasche.

Beste Voraussetzungen also, um ein bisschen die Sau und vor allem die neue "Iso og Fiskecore"-CD "In D-Moll (and don't make the duck angry!)" rauszulassen!

Leider musste dabei auf Olaf Grindholm verzichtet werden.
Der Bassukulelespieler hatte kurzfristig angerufen, etwas von "fehlendem Visum", "übergriffige Zollfander" und "Behördenwillkür" gestammelt und sein Fehlen angekündigt.

Alles dann doch harmloser, als es sich anhört und mit Gerrit Hauptmann wurde mehr als ein Ersatz gefunden.
Exzellentes Timing am Tieftöner und einer der wenigen Basser, der von seinem Instrument nicht um rund einen halben Meter überschattet wird.
Ein Mann, zu dem selbst Kalle aufschauen kann und der auch im wüstesten Fisketumult einen kühlen Kopf bewahrt!

Und wenn man von "kühl" redet, kann man eigentlich Herrn Doktor Køhler nicht unerwähnt lassen – hatte Iso doch etwas Licht in das Dunkel der Herkunft des Grillmeisters zu bringen.

Hier seien nur die Schlagworte "russisches Atom-U-Boot", "Kubakrise" und "Fort Langeland" erwähnt, wer genaueres wissen will, hätte besser zuhören müssen. Oder dabei sein sollen.

Natürlich könnte auch ein Geschichtsprofessor belästigt oder dieses angeblich allwissende Medium Internet befragt werden. Oder einfach Iso ein Pilsbier spendieren und ihn nochmal fragen.

Dr. Geo Køhler bildet sich weiterWas mit Garantie nicht funktioniert: den Herrn Doktor direkt ansprechen, denn der wäre wahrscheinlich froh, wenn er während den ganzen Ausführungen von Iso wenigstens "Bahnhof" verstanden hätte.

So widmete er sich lieber dem Studium der "Prawda".

Trotzdem war der Doktor natürlich immer sofort zur Stelle, wenn es um rythmische Dinge ging, besonders wenn ihm junge Damen aus dem Publikum dabei den Rost hielten.

Jaja, da darf pubertär gekichert werden, aber genau so war es.

Und vollkommen harmlos noch dazu.

Es gibt Beweisfotos.


Was auch wieder bewiesen wurde: für eine Ukulele ist Platz in der kleinsten Tasche. Ob dies immer von Vorteil ist, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Fest steht allerdings, daß Schubi vom Frankfurter Ukulele Stammtisch "zufällig" einen der kleinen Viersaiter am Start hatte.

Das sollte Folgen haben, denn nachdem sich Iso und die Jungs durch einen Großteil des Sets gerockt, rollt und gröhlt hatten, stand die "Ukulele Lady" auf dem Programm.

Ukulele Lady mit Special Guest Und wenn hier schon auf die reizende Preslisa verzichtet werden musste, so wurde doch Schubi als zweite Ukulele auf die Bühne gebeten.

Den Preslisa-Gesangspart übernahm selbstverständlich der Core.

Sowas hat die Welt noch nicht gehört oder gesehen!

Also ein rundum gelungener Abend, das Publikum zufrieden, das Wasser lief von den Wänden und am Ende roch es verdammt aufdringlich nach nassem Dänen.

Selbst der Wettergott hat keine andere Möglichkeit, als auf diese heiße Show mit einsetzendem Schneetreiben zu reagieren. Echt wahr jetzt!

Also tranken die Fiskies schnell ihr Feierabendbier, rauchten ihre "Kippe danach" und spannten die Schlittenhunde an, denn es galt, morgen ausgeschlafen zu sein.

Strange Man Elvis mit FiskemützeWarum? Überaus überflüssige Frage: Der 30ste Mollerkoller stand an und das ist eine Party, die nur ungerne ausgelassen wird!

Vor allem: wenn das fabelhafte Toni Riga Unterhaltungsorchester den Abend musikalisch untermalt, erst recht nicht!

Da wurde natürlich auch brav ein Geburtstagsständchen mit dem Publikum dargeboten, denn der 30ste, der ist ja schon ein ganz besonderer Feiertag.

Und zur Krönung trafen die Jungs dann noch den einzigartigen Strange Man Elvis (hier mit schicker Fiskemütze auf der Melone)!

Allraihght!!!

Kein Wunder, daß die Bubenz danach kaum einschlafen konnten und den ganzen Sonntag noch total hibbelig waren, so ein Wochenende ist einfach nicht zu überbieten.

Oder doch?

...das Jahr ist ja noch jung.

24. September 10

Deutsch-Dänischer Zipfel

mit Laut?Los! Im Rind (Rüsselsheim)

02. Oktober 10

Mein rosarotes Einheitslied

mit Fiskecore und der ganzen Kapelle! Im Bett (Schmittstaße, Frankfurt)

13. November 10

Iso Herquist og hele banden!

Harmonie (Dietzenbach)

SONST KEINE FREUNDE? Bei MeinPlatz kannst du Freund vom Fiskecore werden!

Fiskebuttons TeaserVOLL ZUGEKNÖPFT? Nicht mit'm Fiskecore! Buttons und so Kram gibt’s in Iso’s Webshop!