21.07.09 | 12:43 | Chris Mess
Weißt Du wie viel Sterne stehen?
Fiskecore im STOFFEL-Allsternegetümmel...
Na, da hat er aber nochmal Glück gehabt, der Wettergott, der alte Schluri!
Was hätte das Ärger gegeben, wenn er diesmal wieder so Wasserspiele veranstaltet hätte, wie das letzte Mal, als die Fiskies die STOFFEL-Bühne enterten!
Aber wie gesagt – nochmal Glück gehabt. Pünktlich um 18 Uhr hörte der leichte Nieselregen auf und der Allsterneabend konnte losgehen.
Und wie der losging! Drei Metalbömmelz, kaum größer als ihre Gibson SG, rockten und rollten über die Bühne, dass man fast das Biertrinken vergaß! Holla die Waldfee – die Herren Hetfield & Co sollten ruhig schon mal ihre Frührente beantragen und einen Alterswohnsitz in Malibu raussuchen, das wäre für alle Beteiligten vieleicht auch besser so!
Die Zeit verging wie im Flug, die Bubenz waren mit Pilsbiervernichten und Lampenfieber beschäftigt und bekamen eigentlich gar nicht richtig mit, welche Hochkaräter sich da auf der Bühne das Mikro in die Hand gaben (Ganef und René Moreno).
Schneller als erwartet war es dann plötzlich Zeit für die reizende Preslisa, den Iso und die Jungs auf die Bühne zu klettern und ihre 15 Minuten STOFFEL Allsterne Ruhm zu genießen.
Danach ging es natürlich munter weiter, allerdings kriegten die Fiskies davon wieder nicht so viel mit, denn Bio-Bratwurst und Halloumi lockten – und die heilige Sankt Esther ließ auch keinen dürsten!
Rainer Weisbecker, der frankforter Mundartblueser, Sven Panne (angeblich der uneheliche Sohn von Rio Reiser), die Pappas, bei denen Iso und die Bubenz auch noch einmal kurz die Bühne unsicher machen durften, X-it mit einer ganzen Busladung von Gästen und – sozusagen als "Headliner" – der einzigartige Keller und Verstärkung!
Zum großen Finale versammelten sich dann alle Künstler, die an diesem Abend gespielt hatten und noch nicht ins Bett mussten, gemeinsam auf der Bühne um zusammen das traditionelle "Rausschmeißlied" des STOFFELs zu singen: "De alte Grießbrei" (der soll eigentlich weggeschmissen werden, sagt der Pappa, die Mamma meint, den könne man noch essen – oder umgekehrt)!
Und was waren alle froh, als Petra Gismann dann verkündete, dass es auch nächstes Jahr wieder ein STOFFEL geben wird – allen finanziellen Turbulenzen, die das Stalburg Theater durchstehen muss, zum Trotz!
Das bedeutet allerdings nicht, dass man nicht doch noch eifrig weiter spenden kann – ist ja für einen guten Zweck und von der Steuer absetzbar.
(Der ganze Abend wurde von Ute Köhler fotodokumentarisch festgehalten und – wer hätte es gedacht – sie hat auch die beiden Fotos, die in diesem Eintrag zu sehen sind, geknipst!)
07.07.09 | 12:22 | Chris Mess
Mit allen Wassern gewaschen!
Iso und der Fiskecore trotzen den Elementen
Hach, was ein Spaß!
Es hätte so schnuffig werden können: Die liebreizende Preslisa, der bassige Pappa Tombass, unser Lümmeldäne Iso und natürlich der Fiskcore.
Dazu noch etwas Sonnenschein, ein paar geneigte ZuhörerInnen und schon wäre der Auftritt auf dem STOFFEL eine Bilderbuchveranstaltung gewesen.
Hätte. Wäre.
Doch der Wettergott war anscheinend noch vom Wochenende so fertig, dass er seinem arglistigen kleinen Bruder das Regime überlassen hatte.
Und der wollte wohl ordentlich zeigen, wo bei Thor der Hammer hängt!
Kaum waren zweieinhalb Lieder gespielt, da gaben sich Blitz und Donner die Ehre!
Was tun?
Das Konzert abbrechen kam natürlich für einen Vollblutmusiker wie Iso nicht in Frage, also stellte er sich mit den Bubenz vor die Biertheke (nur da fühlten sich die Jungs sicher) und rockte die nächste halbe Stunde so amtlich ab, dass es irgendwann auch die Sonne nicht mehr hinter den Wolken hielt.
So fand dann doch noch alles ein gutes Ende – auch wenn die Bubenz pudelnass waren.
Es bleibt zu hoffen, dass der Wettergott beim STOFFEL Allsterneabend seinen kleinen Bruder besser im Griff hat und sich alle an schönstem Sonntagswetter erfreuen können.
Bis dahin!
11.05.09 | 15:31 | Chris Mess
Ein Lied für Fiskecore
Jeder braucht im Leben halt 'ne Gabi
Oha! Der Iso!
Lehnt sich ganz schön weit auf einem schmalen Brett aussem Fenster!
Als Songwriter für ein fabelhaftes Liedchen für die noch fabelhaftere Gabi hatte er sich vorgenommen, bei der dritten Durchführung von "Kein Lied für Germany" weder Kosten noch Mühen zu scheuen, um dem Auftritt ein gehöriges Portiönchen Fisk! zu spendieren!
Tja und wer Fiske säht, wird Core ernten, wie ein altes dänisches Sprichwort besagt...
Und dementsprechend schlugen die Fiskies dann auch im Gallustheater ein, wie die gute Tante Bente im Kuchenbuffet beim Sommerfest der Kirchengemeinde Humble!
Das Backstagebier war nach gefühlten 20 Minuten verdunstet!
Aber erstens sind die Jungs keine Kameradenschweine und zweitens war der Monat ja noch jung und alle hatten genug Taschengeld. Also tapsten die Bubenz zur nächsten Trinkhalle und organisierten zünftig Nachschub. Ingesamt zweimal.
War ja einiges an Zeit rumzukriegen, so mit Souncheck und so.
Die ebenso reizenden wie routinierten Gastgeber Dr. Ruslana Onassis-Krupp und Horst Blue waren Profis genug, über die Trinkhalleneskapaden der Jungs hinwegzusehen...
Eröffnet wurde der Abend von Thorsten Larbig mit seinem "Schwimm, kleiner Thorsten" – da blieb kein Auge trocken, schon allein wegen den ausholenden Schwimmbewegungen.
Die groß- und einzigartigen "Cash Girls" überzeugten nicht nur durch heiße Choreografie, sondern auch mit einer funky-schüttel-was-du-hast Nummer namens "Shop in the Name of Love".
Der folgende C. Heiland machte hemmungslos von einem Tasteninstrument (der Fachmann nennt es "Omnichord") Gebrauch, das man geräuschtechnisch irgendwo zwischen "My first Casio" und GameBoy einordnen könnte – naja, das Lied nannte sich "Mittel und Zweck" und der eine rechtfertigt ja bekanntlich das andere...
Danach stritten sich Jana Josephina und Gastone höchst harmonisch auf der Bühne.
Im Anschluss betrat die zauberhafte Gabi die Bretter, die die Bühne bedeuten. Unterstützt von der wunderbaren Maria am Kontrabass, einem gutaufgelegten Iso an der Ukulele und rechts von der Showtreppe hatten sich "vier finstere Kerle mit Stimmbändern aus rostigen Eisenträgern" (so Horst Blue) positioniert: der Fiskecore!
Die nächsten dreieinhalb Minuten gehörten alleine Gabi und der Einsicht, dass jeder im Leben eine ebensolche benötigt.
Das Auditorium war beeindruckt wie ein Kleinwagen nach einer Kollison mit einem Intercity!
Rainer Bauer und sein S-Song hatten es nach einem solchen Spektakel natürlich etwas schwer, mit den leisen Untertönen das noch etwas paralysierte Publikum zu erreichen.
Gekrönt wurde der Abend von Perle mit Dame Diana, die über kaukasische Liebe im Stroh sangen – wo die Liebe halt so hinfällt. Irgendwie war da noch ein Schaf bzw. dessen Fell im Spiel, aber dabei kann es sich auch um einen Verhörer handeln...
Während die hinreißende (weil weibliche) Besatzung eines russischen Atom-U-Boots, die an diesem Abend von Dr. Ruslana Onassis-Krupp zur technischen Unterstützung eingeflogen wurde, mit der Stimmenauszählung beschäftigt ware, begeisterte Strange Man Elvis mit seiner Rock'n'Roll Exzentrik die Menschen. Es wurde eifrig "gepraised"!
Und dann die Überraschung des Abends: Gabi machte das Rennen!
Trotz (oder wegen?) der Fiskies hatte sie es geschaffte, einen Großteil der Stimmberechtigten für sich zu gewinnen – da sieht man mal, was schnodderig-hessischer Charme bei einer waschechten Blondine so alles ausmacht. Das geniale Songwriting muss man da wohl gar nicht erst erwähnen...

VOLL ZUGEKNÖPFT? Nicht mit'm Fiskecore! Buttons und so Kram gibt’s in