Vikingfisk

05.10.10 | 11:12 | Chris Mess

Einheizcore!

Zwanzig Jahre und noch immer nicht fisk genug...

Horst Blue und die liebreizend Dr. Ruslana Onassis-KruppWen es ihn nicht gäbe – man müsste ihn schleunigst erfinden: Horst Blue!
Und wenn er dann die liebreizende Dr. Ruslana Onassis-Krupp dabei hat, wird der Abend sowas von spektakulär, dann sollte man schnell was zum Schreiben suchen, um der Welt davon mitzuteilen.
Die beiden Halbgötter der gepflegten Unterhaltung hatten zu "Mein rosarotes Einheizlied" ins Bett geladen und irgendwas hatte sie dazu verleitet, Iso und die Bubenz als Showband an den Start zu bitten.

Irgendwas hatte es mit dem 20jährigen Jubiläum irgendeines geschichtsträchtigen Eregnisses zu tun, was mit dem Einstürzen einer Wand und dem Zusammenführen zweier Staatskonstrukten zu tun.
Die Fiskies haben davon nix verstanden, halten es aber für eine lahme Ausrede.

Aber jede Ausrede, die zum Biertrinken verleitet, ist denen ja recht. Also keine Rückfragen.

Gaby & die Gaby-BoysDen bunten Reigen eröffnetet die wunderbare Gaby & die Gaby-Boys, die mit eine Choreografie aufwarteten, von der kommende Generationen noch nicht ganz sicher sein werden, ob denn wirklich "Gabi" auf den Schildern zu lesen war. Der Gedanke zählt.

Und außerdem sorgte der Fiskecore für genug Verwirrung im Hintergrund, daß keiner auf solche Petitessen achtete.

Also einer der Kernkompetenzen der Jungs.

Zum Auflockern war natürlich für ein Rahmenprogramm gesorgt, damit das werte Publikum nicht nur von dänischen Dilletanten irritiert wurde.
Kernpunkt dabei: Erfrischungen!

Mr. Dabbelju und die beiden Gastgeber Und wer ein bisschen mit der Sendung Mein Rosarotes Liebeslied vertraut ist, der ist auch im Bilde darüber, daß immer ein Haufen SchokiSchok sorgt.

Vorbildlich, zwar, allerdings schien Frau Dr. Ruslana Onassis-Krupp etwas angenervt von dem ganzen Geplänkel, das zwischen den Herren Dabbelju und Blue stattfand.

Und der Fiskecore hat mitbekommen, daß keinerlei Prozente im Naschzeug versteckt ware, deshalb hielen sie sich brav im Backstage, um zu Pegeln.

Fast hätten sie dadurch einen Glanzpunkt des Abends verpasst, denn mittlerweile war es Zeit für die liebreizende Chantal Chabraque, um das Publikum in Rage zu versetzen. Und die Fiskies zu verzücken!

Die liebreizende Chantal Chabraque Sozialkritische Texte und zartschmelzende Meodeien vereinten sich zu einer Melange, die für allgemeines Zungenschnalzen sorgte. Und für einen Ohrenschmaus erster Klasse.

Wer bei Zugnummern wie "Bert" oder dem tiefsinnigen "I(s)ch will pomm de terre für die homme de terre" seine Hände in den Taschen und seinen Hintern auf dem Sitzmöbel behalten konnte, dem sei hiermit die Grundausstattung Empathie aberkannt!

Nicht zuletzt ging dieses baladeske Buffet der Bezirzung auch auf das Konto des fabelhaften Thorsten Larbig, dem Maitre am Pianoforte. Sollte es jemand nicht mitbekommen haben.

Eben jener Thorsten Larbig lud dann noch eine Schippe mehr auf die schon ohnehin reichhaltig Portion Kurzweil, denn nicht nur als Begleiter, nein, auch als Solokünstler wusste der Tausendsassa der Tasten-instrumente sein Scherflein zu einem gelungenen Abendprogramm beizusteuern!

Was gab es da denn noch groß draufzusetzen?

Dumme Frage eigentlich: ein "Grande Finale"

Mit einem frisch gestimmten "Klabier" und von allen Akteuren des Abend dargebotenen Gassenhauer, namentlich "Blame it on the Pilsbier!", wurde der schäumende Höhepunkt der Show erreicht. "Formidable!", wie Mademoiselle Chabraque es ausdrücken würde.

27.09.10 | 11:37 | Chris Mess

Rinderwahn...

Die Bubenz lautstark in Rüsselsheim!

Iso und Fiskecore - zweifarbigHeidewitzka – was war das für ein launiger Abend!

Nicht nur, daß Micky von laut?los! dem Charme von Iso und den Fiskies verfallen zu sein scheint (oder einfach nur eine gepflegte Portion Chaos und Pilsbier schätzt), nein, er hat es sich auch nicht nehmen lassen, den ganzen Haufen zum "Deutsch-Dänischen Gipfel" ins Rind nach Rüsselsheim einzuladen!

Was da zu erwarten war, konnte keiner so genau sagen. Ein großartiges Durcheinander und die rituelle Vernichtung von Gerstensaftkaltschale macht noch keine wirklich sehenswerte Veranstaltung.
Aber wie sagt Tante Bente so schön: "Unverhofft kommt am liebsten zu denen, die sich immer ordentlich die Füße abtrocknen können werden!".
Das verliert natürlich einiges an Tiefgang in der deutschen Übersetzung, ist aber allemal wahr!

Es war schon etwas später, als endlich die gesamte dänische Delegation im Rind versammelt war.
Eine kleine Unstimmigkeit mit übereifrigen Schaffnern, ob denn der Bass vom Professor einen eigenen Kindefahrschein benötigt, musste erst durch Jespers Charme und Kalles gesamtes Repertoire an deutschen Kraftausdrücken geklärt werden. Naja. Es wurde auf alle Fälle geklärt.

Der Herr Doktor kuckt skeptisch Gut so, denn damit waren die laut?los!en Kerle schon fertig mit Sound- und sonstigem Check, eine kurze Brüllprobe und fünf- einhalb Takte für den Mischer-Menschen schnell absolviert.

Im Backstage gab es dann lecker zu essen und ein Büffet stand auch bereit – ein Besuch beim Asia-Imbiss um die Ecke konnte somit ausgelassen werden, hätte schon rein zeitmäßig schlecht ins Programm gepasst.
Denn vor der Tür sammelten sich bereits die ersten Gäste.

Durchweg (naja, zumindest "größtenteils") in T-Hemden des Headliners gewandet, stellte das Publikum spätestens hier klar, daß es ein Heimspiel für "Hessens meiste Deutschrock Coverband der Welt" werden würde.

Aber was war mit Iso und den Jungs? Existierte genug europäischer Gemeinschaftsgeist, um das zugegebenermaßen nicht gerade einfach verdaubare Spektakel zu verkraften?

"Hat der Papst einen eigenen Balkon?" wäre die korrekte Gegenfrage gewesen, denn nach einer anfänglichen Skepsis sprang der Funke sowas von über, daß brennbare Gegenstände im Zuschauer- raum sich als Todesfalle hätten erweisen können.
Glücklicherweise wurde anscheinend Asbestunterwäsche getragen.

Und. Die Gastgeber hatten ihre Drohung – den Fiskecore "in Bier zu ertränken" – wahr gemacht, Mickey stellte vorsichthalber einfach mal einen Kasten an den Bühnenaufgang und der wurde selbstverständlich auch geleert.

Der Professor am BassDer Qualität tat es scheinbar keinen Abbruch, die Presse attestierte jedenfalls "Stimmung auf partytauglichem Niveau"

Aber. So eine "dänische Taufe" geht selbst am Fiskecore nicht spurlos vorbei. Mannmannmann, da musste Iso dann doch mal kurz laut werden, um die Bubenz wenigstens ein bisschen unter Kontrolle zu halten.

Das übliche Entern der Bühne, um mit dem Hauptakt noch ein bisschen zu rocken, fiel dementsprechend auch ins Wasser.

Nur der Herr Doktor schaffte es und durfte ein ihm vollkommen unbekanntes Lied von einem gewissen "Marius Müller Westernhagen" mit intonieren. Au Backe!

Spätestens danach war klar: der Abend war für die Jungs gelaufen, man wollte ja, daß der Backstage nicht ein Sanierungsfall wird. Und auch wenn es natürlich nicht sehr stilvoll ist, wenn sich eine dänische Kapelle "auf französisch" verabschiedet, so war es doch die einzige Möglichkeit, um nicht ein Hausverbot zu riskieren.

Die Fiskies hoffen auf jeden Fall, das laut?los! es ihnen nicht zu übel genommen hat, denn einen Heidenspaß hatte die dänische Delegation auf jeden Fall!

30.08.10 | 16:36 | Chris Mess

FisX!

Der Core der Showband der Interviewsendung aus Frankfurt am Main

blog_muf2010-01 Als 1995 das erste Museumsuferfest über die Bühne (bzw. das Ufer) ging, da war der Fokus noch hauptsächlich auf Kunst und Kultur, folglich spielte sich die ganze Sache auch nur auf der Sachsen- häuser Seite ab (um den frisch eröffneten Holbeinsteg).

In den letzten 20 Jahren kamen immer mehr Kommerz und Konsum dazu, so daß mittlerweile auch die Frankfurter Seite mit Buden und Bühnen belegt ist und das halbe Umland dort friedlich frisst und feiert.

Gottseidank hat sich ein kleines Fünkchen des ursprünglichen Gedanken gehalten. Unter anderem darf dort seit geraumer Zeit unser Lieblingsradiosender Radio X mit einem Bereich dafür sorgen, daß immer noch ein Hauch vom anfänglichen Geist über der Veranstaltung schwebt.

Und seit ein paar Jahren ist dort auch TalX mit einer Livesendung vertreten, in der lokale Künstler von den Herren Schipperges und Gupta mit allerlei Fragen gelöchert werden. Untermalt von Livemusik.

Dieses Jahr waren dort nicht nur Effi B. Rolfs (Schauspielerin und Leiterin des Frankfurter Satire- und Kabarett-Theaters "Die Schmiere") und Rainer Bauer geladen, nein, auch Iso Herquist musste Rede und Antwort stehen. Und er hatte die ganze Bande eingepackt, um als Showband zu fungieren.

blog_muf2010-iso Zusammen beleuchteten sie das weite Feld von "Kleinkunst, Satire und Humor", ein Schelm, wer dabei auf Isos Körpergröße verweisen möchte!

Auf alle Fälle sorgten die Bubenz dafür, daß "Siebenmal in der Woche", das der großartige Rainer Bauer vortrug, eine so nie dagewesene Sensation wurde.

Es blieb alle Mal kein Auge trocken, was nur zu einen kleinen Teil dem schlechten Wetter geschuldet war.

Ja, da wird sich Jesper eine gehörige Portion Häme abholen müssen, denn er konnte bei diesem Spektakel nicht anwesend sein. Wer "Tante Bentes Katzen hüten" einer solchen Sause vorzieht, gehört aber auch sowas von ausgezählt!

Die Stunde ging schneller rum, als eine Partie Blitzschach bei den Hafenwärtern in Spodsbjerg, das "Gabi"-Lied wurde zu Gehör gebracht (leider ohne die namesgebende Gabi, die witterungsmäßig-krankheitsbedingt leider das Bett hüten musste) und kurz bevor der Himmel alle Schleusen öffnete, waren auch schon alle wieder von der Bühne.


Nicht unerwähnt bleiben darf allerdings die Tatsache, daß beim großen "Boske Friske Fiske"-Finale auch die fabelhafte Jutta Jubel mit Fischeklatschte. Denn just an diesem Tag hatte gerade eben diese Jutta den armen Ole beim "Fische Batsch Battle" etwas alt aussehen lassen, so daß sie sich die bessere Hälfte der Boske Friske Fiske-Krone sichern konnte.

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