Vikingfisk

23.01.11 | 18:24 | Chris Mess

Fisk, Mann!

"Wer war eigentlich der Supporting Act - die waren zum Totlachen..."

Der/die/das Backstage im Orange Peel Echte Männerfreundschaften werden – laut einer gängigen Wikingerweisheit – auf dem Amboss des Rocks geschmiedet und im Härtebecken des Øl abgeschreckt! Zumindest in der etwas saloppen Übersetzung aus dem Altdänischen...

Und beim Glühweinmassaker 2008 hatten die Fiskies genug Möglichkeit, eine ebensolche mit den wunderbaren Jungs von Kaufmann zu schmieden.

Was lag also näher, bei der CD-Loslass-Sause ein bisschen im Vorprogramm rumzuturnen und die Stimmung anzuheizen, bevor die Kaufmänner ihr Ding auf die Bühne brachten? Nichts!

Wenn da nicht der alljährliche Gummistøvler-Marathon im heiligen Langeland wäre.

Denn da hat sich der liebe Iso eine formidable Erkältung zugezogen, so mit dem ganzen Programm.

Und somit waren die Bubenz ohne Frontmann und auf ihre Improvisationskünste angewiesen...

Nun ist es allgemein bekannt, daß "Improvisation" eine der Kernkompetenzen des Fiskecores ist.
Kalle kann auf 218 verschiedene Arten ein Pilsbier aufbekommen (nicht die mitgezählt, bei denen er keine Kleidung anhat) und Jesper hat bis zu 42 Möglichkeiten am Start, sein Knallert auf rund 100 Stundenkilometer zu beschleunigen – aber musikalisch? Gewagt!

Also besannen sich die Bubenz auf die Trinkhallenklassiker und brachten ein kurzes Potpourri aus Classico! und Habanera zu Gehör, bevor die Männer des Abends die anwesenden Gäste bezauberten.

Gut, bei "Abtransport der Worte" und "Goggle" verstörten sie dann noch etwas das Publikum, aber das fiel kaum ins Gewicht, denn durch den Einsatz von Tina Schröder (bekannt von Good Heart Boutique), Herrn Weller und Charlie Reichelt war das Niveau der die Bühne enternden Personen hinreichend eskaliert worden. "Gott sei Dank!" möchte man anmerken!

Also: jederzeit wieder, nur sollte dann das Bier im Backstage (ehemals die Damentoilette) hinreichend gekühlt sein und auch zum Verzehr freigegeben. Jederzeit wieder!

09.01.11 | 16:27 | Chris Mess

Essen rockt!

Wenn einer einen Kasten sinkt, dann kann er davon grölen...

Iso und Fiskecore rocken HessenWie schon in der internationalen Fachpresse (und in diesem Blog) mit Staunen bemerkt: Iso und die Bubenz wurden zur Vorrunde von Hessen rockt! geladen. In den Sinkkasten. Arts Club.
Und eine Lottofee hatte dafür gesorgt, dass es erst zum Abschluss des Abends auf die Bühne gehen sollte. Also Prüfung der Pegeldisziplin auf ganz hohem Niveau!

Deswegen wurde entschieden, dass nach dem Soundcheck erstmal schön beim Griechen um zwei Ecken jeder 'ne Grillplatten vertilgt. Solide Grundlage schaffen, sozusagen.

Der Herr Professor bei der ArbeitAnsonsten war ziemlich klar, dass heute Abend nicht viel mehr als Pilsbier abzugreifen war. Nichtsdestotrotz hatten die Fiskies einen Plan, der von Iso in der Videodokumentation des Abends, Let there be Rock von der reizenden Maxi, verraten wird.

Los ging es mit Desperado, die am Ende als Sieger des Abends gekürt wurden. Solider Pop-Rock auf recht hohem Niveau, wie man ihn von jedem erstklassigen Schützenfest kennt.
Und eine Sängerin, die sich nach den Händen des Publikums erkundigte – alles etwas seltsam...
Also genau die Art von Musik, wo die Fiskies Bier holen gehen.

Der nächste Akt war Van Baker & Band, deutscher Schlager der übelsten Sorte, blutige HölleHölleHölle!
Damit können die Jungs eigentlich gar nix anfangen!
Aber der Herr Baker und seine Bande waren nett und die Anzüge sehr schick – Ole hat sich die Adresse des Herrenausstatters geben lassen – also gönnten die Bubenz ihnen den Relegationsplatz doch irgendwie.
Wenn sie da backstage Biertrinken dürfen erst recht!

Nach den obligatorischen 15 Minuten Umbaupause, in denen die Bands immer eine Vielzahl von Tasten-, Saiten- und Percussionsinstrumenten auf und von der Bühne trugen, wurde es Zeit für die Fiskies nervös zu werden. Und für Was’n?, ihre Chance zu nutzen, das Publikum mit ihrer "bunten Rock-Revue" von sich zu überzeugen. Hat leider nicht so ganz geklappt, an mangelndem Einsatz von Damenunterwäsche an Herrenunterleiben kann es nicht gelegen haben...

Der Herr Doktor informiert sichDann durfte Iso Herquist og hele banden den Sinkkasten zerlegen. Und das wurde auch getan. Mit Maß und Ziel!

Da sich einige Personen im Publikum versammelt hatten, die schon wussten, was da gleich über die Bühne gehen würde, hielt sich das entsetzte Schweigen in Grenzen.
Allerdings war sich der ein oder andere Zuschauer nicht ganz klar darüber, was gespielt wurde.

Und eins muss hier mal mit allem Nachdruck festgehalten werden: Fiskecore spielt nicht, Fiskecore macht ernst!

Beziehungsweise "allerfeinstes Musik-Kabarett", wie es danach in der Fachpresse zu lesen war.

Wer den Abend verpasst hat oder sich an nix mehr erinnern kann, dem sei mit "So klingt der Sinkkasten" weitergeholfen.

Ansonsten hielt sich die Trauer über das Nichterreichen der Relegationsrunde in Grenzen, schade um das schöne Øl, aber es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, an Freibier zu kommen.

Eine davon bietet sich in naher Zukunft, denn die Freunde von Kaufmann haben endlich ihre CD fertiggestellt und werden diese am 22. Januar im Orange Peel zu Gehör bringen, dabei werde die Bubens wie-auch-immer am Start sein. Laut, bleibt zu vermuten.

Und wenn ihr da einen Fiskie traurig dreinschauen seht, dann gebt ihm doch ein Øl aus...

19.12.10 | 15:25 | Chris Mess

Fiske rockt!

Sag mir wie viel Bierlein stehen...

Das Lineup Also, wenn es nicht aktenkundig wäre, man würde es kaum glauben, mal sowas von nicht!
Aus einer gepflegten Bierlaune (gibt es andere?) heraus haben die Fiskies den guten Iso dazu gezwungen, sich bei dem diesjährigen "Hessen rockt!" zu bewerben.
Nur mal so.
Weil gerade nix anderes anstand.
Und was ist passiert?

Die "fachkundige Jury" hat "Iso Herquist og hele banden" für würdig befunden, dabei zu sein!
Und dabei hatte das nix mit irgendwelchen Bedrohungszenarien ("Wir haben Ihre Kinder...") zu tun.
Ehrlich jetzt.

Kaum zu glauben, aber komischerweise wahr...

Und so ergab es sich, daß die Bubenz und die ganze Bande in die nähere Auswahl kame, wenn das mal kein Schicksalsschlag ist. Jetzt so streng genommen...

Weil: am "Meet and Greet"-Event im ehrwürdigen Carolussaal der Binding-Brauerei waren zwar alle anwesend (außer dem Herrn Professor, der hatte eine Gastvorlesung an der Sorbonne zum Thema "Bassspielen unter Chaoten"), aber unterhalten konnten sich eigentlich niemand.

Naja, bis aus Iso sprach halt keiner Deutsch, wenn man mal von dem halbstarken "dænish deutsch" absieht, was Ole väterlicherseits am Start hatte.

Trotzdem war es eine Schau und rheinmainszene von rheinmaintv nutzte die betrunkenen Bubenz sogar für ein Weihnachtslied aus. Da herrschte erstmal andächtiges Schweigen im Saal.

Was gibt es mehr zu wünschen...

...abgesehen davon, gab es am Ausgang Sixpacks für alle (hier im Bild mit Jesper, der es kaum glauben mochte), da hatte die Wahrnehmung allerdings schon etwas an Schärfe verloren.

Jesper an Sixpacks
Also: am 8.1.2011 in den Sinkkasten Arts Club (so nennt sich der jetzt) kommen und den Bubenz dabei zusehen, wie sie sich gegen gestandene Covermusiker schlagen.

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